Mari März stellt sich vor ...

Liebe Leser, liebe Leserinnen, 

 

Kennen Sie das? Man stößt auf ein Thema, es kribbelt unter den Nägeln, an Schlaf ist nicht mehr zu denken ... es muss RAUS. Autorenkrankheit? Schriftstellervirus? In jedem Fall unheilbar. Ansteckend? Nun, ich hoffe. Viele Schreiberlinge behaupten, sie schrieben nur für sich. Dem kann ich zustimmen. Wie gesagt, es muss einfach raus.

 

Aber selbstverständlich macht das Schreiben viel mehr Spaß, wenn man weiß, dass es da draußen auch Menschen gibt, die die geistigen Ergüsse dankbar entgegennehmen. Insofern freue ich mich, wenn ich begeistern, zum Nachdenken anregen, sensibilisieren oder einfach nur unterhalten kann. 

 

Deshalb schreibe ich hier regelmäßig eine Kolumne über politische und alltägliche Ver(-)rücktheiten. Warum das "verrückt" mit Bindestrich? Dem aufmerksamen Beobachter ist es längst klar: Man sagt so schnell "das ist ja verrückt". Aber was meinen wir eigentlich? Etwas ist nicht ganz gerade, nicht ordentlich, vom System abweichend ... schief gewickelt. Nicht geistig minderbemittelt. Nein. Einfach nur nicht der Norm entsprechend. Eben verrückt. Wer generell nur kerzengerade in Reih und Glied steht, sieht die Dinge immer nur aus derselben Perspektive, aus nur einem Blickwinkel. Wer niemals vom rechten Pfad abweicht, weiß nicht, wie schön die Blumen jenseits des Weges blühen. 

 

Deshalb bin ich gern ver(-)rückt. Und wer verrückt ist, dem fallen auch ziemlich viele verrückte Dinge auf und ein. Mein Leben lang hieß es: "Worüber du so immer nachdenkst. Das fällt sonst niemandem auf." 

 

Und so mache ich schlussendlich aus der Not eine Tugend und schreibe nieder, was mich bewegt, worüber andere denken, um uns alle ein bisschen wachzurütteln. Wer sich hier wiederfindet, dem sei gesagt: Manchmal ist es Absicht, aber niemals böser Wille. 

 

In diesem Sinne ... viel Spaß beim Lesen!

Eure Mari März

Mari März ist Mitglied bei Writers Online
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© Mari März (2014 - 2017)