6: DIE SYMBOLIK

Von Höhlenmalerei bis Naturwissenschaft

 

Und last but not least spielt die Symbolik selbstverständlich eine bedeutende Rolle in der magischen Welt. Neben der allseits verwendeten Runenschrift fand ich insbesondere die Hintergründe des Penta- sowie Hexagramms interessant und natürlich die vier Elemente der Natur: Feuer, Erde, Wasser, Luft. Also erweiterte ich mein Wissen über Zahlentheorien, Geometrie und Philosophie (z.B. www.tetraktys.de) und fand die folgenden vier Symbole ...

 

Doch im Zeitalter des 3D waren mir diese schlichten Zeichen, die eher an Höhlenmalerei erinnern, zu banal. Deshalb gab ich mich damit noch nicht zufrieden, stöberte weiter auf wissenschaftlichen Seiten diverser Universtäten … und da fand ich sie, die vier konvexen Polyeder des griechischen Philosophen Platon, welche später auch durch Kepler übernommen wurden und bis heute Bestandteil der Naturwissenschaften sind:

 

Tetraeder (Feuer): Vierflächner aus vier Dreiecken (tetra = vier)

Hexaeder (Erde): Sechsflächner bzw. Würfel (Kubus) aus sechs Quadraten (hexa = sechs)

Ikosaeder (Wasser): Zwanzigflächner aus zwanzig Dreiecken (iko = zwanzig)

Oktaeder (Luft): Achtflächner aus acht Dreiecken (okta = acht)

 

 

So findet man einige platonische Körper (zu denen auch der Dodekaeder/Universum gehört) in der Natur – vorwiegend in Kristallen (z.B. Cuprit, Fluorit, Magnetit oder Pyrit).  Weitaus interessanter ist allerdings die Tatsache, dass einige Viren die Form eines Ikosaeders bilden, um ihre DNA zu schützen. Da in MondZauber insbesondere die Genetik eine tragende Rolle spielen wird, kam mir dieser Umstand mehr als nur gelegen.

 

Vor dem Hintergrund der vier Symbole war relativ schnell klar, dass es vier Bände und eine MondZauber-Tetralogie geben würde. Jeder Teil spielt an einem anderen Ort, der jeweils Bezug auf ein Element der Natur nehmen wird. Welche das sein werden? Lasst euch überraschen …

 

Mari März ist Mitglied bei Writers Online
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© Mari März (2014 - 2017)