Der Tänzer

Eine Gay-Geister-Geschichte

 

Tom ist Architekt. Was für ihn zählt, sind messbare Größen, etwas Handfestes, Reales. Er lebt im Hier und Jetzt. Und er lebt gut. Mit seinem Verlobten Jack. In New York. Tom wurde geboren, nachdem die Berliner Mauer fiel. Er war vier, als der »Unzuchtparagraph« abgeschafft wurde. Geschichte ist für ihn etwas Abstraktes, worüber alte Männer bei einem Glas Whiskey palavern. Doch nun steckt er mittendrin. Seine Großtante hat ihm ein Haus vererbt, das er renovieren und verkaufen will – unweit von Berlin, erbaut 1941 von homosexuellen KZ-Häftlingen. Plötzlich hört Tom Stimmen. Eines Abends besucht ihn ein Geist. Sein Geist. Der Tänzer. Im Strudel der Ereignisse lernt der sonst so pragmatische Tom eine völlig neue Seite an sich kennen und kommt zu der Einsicht, dass Verdrängen keine Lösung ist.

 

»Diesen Ort zu vergessen, käme einem Verbrechen gleich.«

 

Eine Gay-Geister-Geschichte. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Eine echte Mari März.

 

»Schöne Geschichte. Wirklich schön. Vor dem historischen Hintergrund sehr berührend und emotional.« (Jürgen Riedmayer, Wien)

 

»Eine historisch tiefgreifende, für Berlin werbende und darüber hinaus emotional bewegende Geschichte. Sie ist nicht nur gespickt mit Fakten, sondern reflektiert auch gut die gegenwärtigen Umstände.« (Benjamin Grossmann, Berlin)

 

Auch enthalten in MAD-MIX - 10 Geschichten & 10 Gedichte

 

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