KLIPP KLAPP ... und du bist tot!

Strafversetzung!
Lisbeth Schwintowsky, engagierte Kriminalkommissarin mit Herz und Hirn, wird unversehens in die tiefste Provinz katapultiert. Adieu Berlin, willkommen Brandenburg! Doch was zunächst wie ein persönlicher und beruflicher Rückschlag erscheint, entpuppt sich schnell als das genaue Gegenteil. Lisbeth trifft auf unkonventionelle, liebenswürdige Kollegen, umgeben von einem Sumpf aus Intrigen und düsteren Machenschaften. Im Mühlbach wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, bald stößt das Ermittlerteam auf einen zwielichtigen Bürgermeister, die verhaltensgestörte Sandra und ein trauriges Familiengeheimnis …

Mari März präsentiert mit »KLIPP KLAPP … und du bist tot!« einen vielschichtigen, unterhaltsamen Thriller mit Regionalkolorit, Berliner Charme und humorvoll-satirischer Gesellschaftskritik.

 

E-Book und Print bei Amazon. Das Taschenbuch auch über den Verlag, aber nicht mehr bei mir im Shop. 

Keine signierten Ausgaben erhältlich.

Warum ich Lisbeth sterben ließ?

Fehler sind da, um korrigiert zu werden. 

 

Anno 2019 hatte ich gute Gründe zu diesem durchaus brachialen Schritt, meine Rache-Trilogie und damit die Protagonistin Elisabeth Schwintowsky sterben zu lassen. Klare Kante, das ist Mari März.

Was mich dazu trieb?

»KLIPP KLAPP ... und du bist tot!« war mein Debüt als Autorin. Ich schrieb dieses Buch 2014 und veröffentlichte es selbst, nachdem erste Kontakte zu Publikumsverlagen mich dazu veranlassten, meine ganz eigene Sicht auf die kommerzielle Buchwelt zu entwickeln. Der Roman – seinerzeit als Gesellschaftskrimi deklariert – verkaufte sich bis zu seiner Neuveröffentlichung Anfang 2018 etwa dreitausend Mal, bei REDRUM BOOKS leider weitaus weniger. Dennoch hat die Geschichte viele Fans gewonnen, für deren Unterstützung und Motivation ich mich hiermit herzlich bedanken möchte. Immer wieder erhalte ich Anfragen, wann denn nun endlich Teil 2 erscheinen wird. Es gibt diverse Gründe, weshalb ich eine Veröffentlichung von »SUMM SUMM ... warum warst du stumm?« nicht realisieren kann. Und der schnöde Mammon war es jedenfalls nicht, warum ich diese Buchreihe 2019 ad acta legte. Ethische Differenzen, kann man sagen.  Wer es genauer wissen will, kann mich gern persönlich fragen. Ich weiß, dass ihr sehnsüchtig auf die Fortsetzung wartet und ich euch über so viele Jahre vertrösten musste. Vielleicht ändern sich die Umstände perspektivisch. Um euch zumindest einen kleinen Einblick in den Verlauf der Handlung zu geben, habe ich die Kurzgeschichte IN MEMORIAM LISSI geschrieben. Für euch, meine Fans ... und die von Katti. Dass Lisbeth sterben musste, war für mich die einzige Möglichkeit, aus meinem persönlichen Zwiespalt herauszukommen und (gegebenenfalls) ein Hintertürchen offenzulassen, um euch (vielleicht) irgendwann die komplette Story liefern zu können.

Denn kommt Zeit, kommt Rat.

Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse und bleibt weiterhin so fleißige Gutfinder und Weitersager. Neben dieser gibt es übrigens insgesamt zehn Kurzgeschichten, die einzeln als E-Book und gesammelt als Taschenbuch »MAD-MIX« erschienen sind. Diese, meine eigene Anthologie soll einen Querschnitt meines literarischen Schaffens präsentieren und euch eine hoffentlich unterhaltsame Lesevielfalt ermöglichen.

Danke für euer Interesse, eure Zeit, eure Begeisterung.

Macht’s hübsch und bis bald!

Wir lesen uns ...

Eure Mari März 

Diese Kurzgeschichte widme ich allen Fans von Lisbeth und Katti. In meinen Anmerkungen am Ende dieses E-Books findet ihr die Gründe, warum es mit »KLIPP KLAPP ... und du bist tot!« nicht weitergehen wird. Nun ist es aber nicht mein Stil, meine Werke und mein Schaffen einfach so in die nächste Schublade zu stecken, schließlich schreibe ich Bücher fürs Regal. Außerdem bin ich niemand, der auf ewig Ausreden erfinden kann. Klare Kante war und ist mein Credo. Deshalb hier mein literarischer Schlussstrich.
Und auch wenn euch diese Kurzgeschichte wahrscheinlich überhaupt nicht schmecken wird, ist es doch vorerst alles, was ich euch in dieser Hinsicht bieten kann. Sandra, Susi, Dana, Nici, Ramona, Saskia, Bibbi, Yvonne ... das hier ist für euch. Danke an Marion Krafzik, Valeska Réon und Alexandra Mazar fürs Probelesen. 

 

Das E-Book bei Amazon ...

Lieblingsszene

Hier ist eine meiner Lieblingspassagen aus KLIPP KLAPP ...


"Die Tote war schön wie selten. Schön! Die Bezeichnung schien abwegig zu sein in diesem morbiden Zusammenhang. Und doch! Sie musste ein sehr hübsches Mädchen gewesen sein, sie war es immer noch. Trotz der kurzgeschnittenen Haare sah sie aus wie eine Prinzessin … wie Dornröschen in ihrem hundertjährigen Schlaf. Aber es war nicht Dornröschen. Keine Figur aus einem Märchen. Weder ein Prinz konnte sie mit einem Kuss erlösen noch irgendein Wunder. Dieses Mädchen war tot. Ihre Identität war noch nicht bekannt. Aber das Traurigste an dieser Leiche, an dieser jungen Frau, war das weiße Kleid, das sie trug. Ein Brautkleid? Die Hände waren ineinander verschränkt, nachgeholfen mit Klebeband. 


Der Täter schien nichts dem Zufall überlassen zu haben. In ihren vom Tode erstarrten Fingern hielt sie eine weiße Rose. Verblüht. Verwelkt. Tot. So wunderschön anzusehen, so friedlich und doch so unendlich traurig und brutal.


Vier Menschen standen um den stählernen Tisch. Das Licht über ihnen wurde angeschaltet. Solche Lampen sollten in keiner Umkleidekabine hängen, sinnierte Lisbeth nicht zum ersten Mal. Scheinwerfergleich erkundete das Licht quasi jeden Nanometer, beleuchtete jede Falte, jede Ader, jede Unebenheit. Nicht nur bei den Toten, auch bei den Lebenden wurde jeder Fehler, jede Laune der Natur konsequent und schonungslos hervorgehoben. Was für die Verkaufszahlen der Bekleidungsindustrie ein Fiasko wäre, zahlte sich hier aus. Unter dem grellen Schein der OP-Strahler wurden dem Fährtensucher somit Kleinigkeiten gewahr, die bei normalem Tageslicht nicht zu sehen gewesen wären."