Trend oder Trotz?

Mari März und ihre Cover ...

 

Trend oder Trotz? Immer wieder tausche ich mich mit Kollegen über das Thema »Cover« aus, lese in Foren darüber, spreche mit Lesern. Und immer wieder erkläre ich trotzig, dass ich keine typischen Trendcover will. Punkt!

Bücher sind doch letztlich wie Autos und ihre Besitzer. Die einen mögen es gern schnell, die anderen komfortabel oder gemütlich oder praktisch oder plüschig oder ... Geschmäcker und Meinungen sind so bunt wie das Leben selbst. Ich mag es eben ANDERS. Und ich möchte gern Leser, die dieses Anderssein kennen, bestenfalls verstehen. Natürlich wäre es ein Leichtes für mich gewesen, das Cover für meine MissVerständnis im üblichen Thriller-Design zu gestalten, das viel und gern gekauft wird. Selbstverständlich hätte ich bei Psycho-PAT eine lasziv dreinschauende Trulla aufs Cover packen können, aber wäre es dann noch PAT?

 

Wie kann ich für Extravaganz werben

und mich dann dem Mainstream beugen?

 

Nein, nicht mit mir! Am liebsten hätte ich, wenn meine Cover allesamt einfarbig wären. Schnörkelfrei, ehrlich, ohne Chichi. Vielleicht mache ich das auch und trotze diesem uniformierten Wahnsinn, dem sich viele Autoren unterwerfen (müssen). Ich respektiere das. Wer viele Leser erreichen will, muss massentauglich anbieten. Und spätestens jetzt fragen sich die meisten von euch: Wie, willst du keine Bücher verkaufen? Doch, natürlich! Aber nicht um jeden Preis. Mag sein, dass ich dieses Thema in einigen Jahren entspannter betrachte wie viele Autoren, die ich dafür tatsächlich bewundere. Vielleicht zeichnet mich diese Denkweise aber auch aus und es spricht sich herum, dass Mari März verstörend anders ist. Schon Nietzsche sagte schließlich, dass der denkende Mensch seine Meinung ändert.

Aber egal, wie diese Veränderung aussehen wird, ich schreibe nicht für die Quote, nicht für einen fragwürdigen Bestseller-Status, nicht für den ach so gehypten Amazon-Verkaufsrang, ich schreibe für euch ... für alle jene, die meine Geschichten respektive Cover mögen, eben weil sie anders sind.

Danke dafür. Eure Mari

 

P.S. Ich mag übrigens Autos, die schnell und bequem sind, mit ausreichend Stauraum für mein Tussenequipment.   

 

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