MondZauber-Tetralogie

Die magische Selbstfindung eines Mädchens, die den Auftakt zu einer

Urban-Fantasy-Tetralogie darstellt.

Rezension aus Deutschland vom 6. Mai 2021

„Verwandlung“ ist der Auftakt der „MondZauber“ Urban-Fantasy Tetralogie, in der mich Mari März mit einem flüssigen, passenden Schreibstil durch die 300 Seiten führte.
Üblich für einen Reihenanfang lernen wir die Charaktere und deren Umfeld kennen, erhaschen Einblicke in das Leben und bekommen Ahnungen, wie sich die Handlung entwickelt. In der "MondZauber" -Saga steht Lyra im Fokus, die sich auf unerklärliche Weise vom nerdigen, introvertiert Außenseiter zum schönen und extravaganten Schwan wandelt. Doch der Beginn sind nicht die schwindenden Fettpölsterchen oder der makellose Teint, auch nicht die langen Beine, sondern Veränderungen, die weit tiefer gehen, als eine vermeintlich vorüber fliegende Pubertät.
Während man zu Anfang dachte, dass es sich bei Lyra und ihrer Freundin Emily um Mädchen handelt, die sämtliche Außenseiter Klischees erfüllen, reifen die beiden, die wortwörtlich durch dick und dünn gehen, im Verlauf merklich. Und es machte wahnsinnig viel Spaß, die sympathischen und echten Teenies kennenzulernen. Durch saloppe Ausdrücke, ungezähmtes Temperament und leichte Highschool Dramatik wirkten die Gedanken samt dem Verhalten authentisch. Dass neben den ernsten und beängstigenden Problemen von Lyra auch die alltäglichen und normalen einfließen, geben der Fantasy Story eine Jugendbuchausgangslage, die sich noch vor dem Ende des ersten Bandes stark entwickelt. Gerade in den letzten Kapiteln prassen auf die Charaktere und den Leser sämtliche mystische und magische Informationen sowie Hintergründe ein und deuten so die Ungewissheit und Gefahren der Fortsetzung hin, man sofort weiterlesen muss.
Die Anspannung innerhalb der Familie des nicht mehr ganz normalen Teenies, die Erwartungen und die stetig aufflackernde Ablehnung sind tiefgreifend und stets zu spüren. Mari zeichnet die Charaktere ebenso wie die gesamte Handlung vorstellbar, doch ohne in Ausschweifungen und irrelevante Beschreibungen zu verfallen. Magische und blutige Szenen gesellen sich zu Alltäglichen und Informativen.
Was hinter den Veränderungen steckt und wie alles zusammenhängt ist nicht zu erahnen, sodass viele Ereignisse und Erkenntnisse nicht nur die Protagonistin überrollten. Ich konnte mich in der Geschichte verlieren und in sie hineinversetzen, mit ihr wüten, fluchen und lachen, denn der Humor geht in der ereignisreichen, teils rasanten und bedrückenden, dennoch leichten Story definitiv nicht unter.

Die „MondZauber“ Tetralogie ist der geheimnisvolle, spannende Weg einer mutigen jungen Frau, die niemals gedacht hätte, dass ihre Fantasy Leidenschaft … die Realität einnimmt. Die „Verwandlung“ eines unbekannten übernatürlichen Wesens beginnt, und ich bin sicher, dass Lyra noch für Überraschungen, Tote und allerlei magischen Trubel verantwortlich sein wird.
 
Beate
Rezension aus Deutschland vom 29. März 2021
Nachdem ich das Prequel Redrubi las, wurde ich nur noch neugieriger auf die Tetralogie der Autorin Mari März. Mit ihren Psychothrillern schafft es die Autorin, genau meinen Geschmack zu treffen, daher war ich super gespannt, was mich nun hier bei ihrer Urban-Fantasy-Reihe erwartet würde.

Der Einstieg fiel mir leicht und mit jeder gelesenen Zeile war ich mehr fasziniert von der hier erschaffenen Welt. Wir lernen die Protagonistin Lyra kennen und anfangs war ich mir nicht sicher, was ich von ihr halten sollte. Sie ist authentisch dargestellt und natürlich ist es als Erwachsene nie einfach in den Kopf einer 17-Jährigen schauen zu wollen, aber das war es nicht. Ich hadere noch immer mit mir, ob die Aussage der Geschichte wirklich die sein soll, die ich daraus ziehe. Das kann ich mir nämlich nicht so ganz vorstellen. Daher bin ich doppelt gespannt, wie es weitergeht und werde auch sogleich zum zweiten Teil greifen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und dadurch flüssig zu lesen. Er bestimmt durch seine Schlichtheit und ist schnörkellos, jedoch nicht einfach plump. Genau richtig für ein Jugendbuch. Erzählt wird im auktorialen Stil.
Die Darstellung ist bildhaft und so konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. Das Cover gefällt mir und wer die anderen Cover der Tetralogie kennt, merkt, dass sie eine perfekte Einheit bilden.
Auch wenn ich in erster Linie neugierig war, wie die Autorin eine Urban-Fantasy-Geschichte meistert, machte mich auch der Klappentext neugierig gemacht. Enttäuscht wurde ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Ich war durch einen konstant vorhandenen Spannungsbogen gefesselt und freue mich, mehr von dieser komplexen Story zu lesen. Ich hatte eine tolle Lesezeit und vergebe vier Sterne.
 
scstrauch
Rezension aus Deutschland vom 23. Juli 2019
Wow, ist das spannend! Da entwickelt sich ein weiblicher Werwolf gepaart mit Hexenzauber. Super gut geschrieben mit exzellenten Spannungsbögen und vielen überraschenden Wendungen. Bin auf die Fortsetzung gespannt!

Jürgen Riedmayer

Rezension aus Deutschland vom 2. März 2021

 
Den ersten Band hab ich ja verschlungen, obwohl ich eigentlich ein ziemlich langsamer Leser bin und "Jugend-Fantasy" nicht gerade mein Lieblingsgenre ist, doch die Fortsetzung konnte ich kaum abwarten :)
Ohne spoilern zu wollen: Dieser Band legt dort los, wo der erste endete, die Stimmung wird etwas bedrückender und bedrohlicher am Horizont, die Zeiten der "unschuldigen Jugend" sind vorbei, es kommen neue Charaktere ins Spiel, dieses verlagert sich an einen auch im wahren Leben wunderbaren und wirklich fantastischen Ort (den jeder unbedingt besuchen sollte) und die Progression steigert sich in angenehmen Maße.
Typisch für Mari März ist der einfache aber keinesfalls plumpe Erzählstil - ihre Geschichten lesen sich schnell und flüssig, ohne ins Stocken zu geraten oder holprig zu werden.

Die Mondzauber-Reihe ist jedem ans Herz zu legen, der gerne Jugend-Fantasy liest :)
 
Katja Atzinger
Rezension aus Deutschland vom 8. März 2021
 
"#2 MondZauber: VERSUCHUNG" der 2. Band der Urban Fantasy-Reihe von Mari März, knüpft perfekt da an, wo der 1. Band geendet hat. Lyra hat sich gerade mit ihren Schicksal und ihrer Bestimmung abgefunden und hatte eine schöne, aber auch lehrreiche Zeit in Irland. Sie erfährt von einer mystischen Prophezeiung und von Cathán, der in Spitzbergen eine Armee untoter Gestaltwandler züchten will. Sie "flüchtet" eine Weile nach Italien und soll in Venedig ihre Kräfte testen, denn für die magische Welt ist sie die einzige Hoffnung, einen Krieg zu verhindern, und sie macht grosse Fortschritte. Natürlich kann sie sich den Versuchungen der Stadt nicht entziehen und lernt ihre sinnliche und leidenschaftliche Seite kennen. Bis sie eines Nachts der mysteriösen und gefährlichen REDRUBI begegnet und wieder an die Prophezeiung erinnert wird. Wieder wurde ich beim lesen ab der ersten Zeile komplett gefesselt und mitgerissen und ich hatte auch ab und zu eine Gänsehaut vor Spannung. Lyra tat mir zwischendurch wirklich leid, denn eigentlich möchte sie nur eine ganz normale junge Frau sein, die Liebe und Nähe spüren und genießen darf, und kein weiblicher Hybrid. Sie kämpft innerlich immer wieder mit ihrem Schicksal und weiß nicht wirklich wem sie noch vertrauen kann und wer es ehrlich mit ihr meint.